Stadtschulpflegschaft Ibbenbüren will Stimme der Eltern sein

Für die Elternvertreter an den Schulen in Ibbenbüren gibt es jetzt ein stadtweites Gremium: die Stadtschulpflegschaft. Sie wurde am Montag im Beisein von Elternvertretern fast aller weiterführender Schulen, Grundschulen und der Janusz-Korczak-Schule gegründet. Künftig will das Gremium die Stimme der Eltern sein, kündigte Vorsitzender André Dieckmann an
Mehr als 3800 Schüler an den weiterführenden Schulen und knapp 2000 Grundschüler gibt es in Ibbenbüren. Ihre Eltern sind in den einzelnen Schulpflegschaften organisiert. Seit Montagabend gibt es aber auch eine stadtweite Elternvertretung: die Stadtschulpflegschaft.
20 Vertreter der Schulpflegschaften der weiterführenden Schulen und der Grundschulen in städtischer Trägerschaft sowie der Roncalli-Schule (Schulträger Bistum Münster) und der Janusz-Korczak-Schule (Schulträger Kreis Steinfurt) waren gekommen, um das neue Gremium auf Initiative von André Dieckmann, Schulpflegschaftsvorsitzender der Bosco-Schule, ins Leben zu rufen.
Nach dem Beschluss der Satzung wählten die Eltern André Dieckmann zum neuen Vorsitzenden für die verbleibenden Wochen dieses Schuljahres. Seine Stellvertreter sind Bianca Brouwer (Gemeinschaftshauptschule) und Heinz Roters (Mauritius-Grundschule). Zum Kassenwart wurde Jürgen Mohr (Kepler-Gymnasium) gewählt. Daniela Kiesow (Goethe-Gymnasium) ist Kassenprüferin.
"Würden gerne von der Politik gehört werden"
Der neue Vorsitzende zeigte sich am Ende der knapp zweistündigen Gründungsversammlung begeistert, dass fast alle Ibbenbürener Schulen vertreten waren. „Wir wollen die Stimme der Eltern sein“, kündigte André Dieckmann an. Er hoffe darauf, dass die Stadtschulpflegschaft auch im Schulausschuss gehört werde und künftig dort Anträge einreichen und so auch etwas erreichen könne. Gerade in der Corona-Zeit hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, Dinge gemeinsam anzugehen, sagte Dieckmann und nannte Beispiele wie die fehlenden Endgeräte und die Digitalisierung. Er betonte aber auch: „Wir wollen mit allen Gremien konstruktiv zusammenarbeiten.“
Um auch mit der Stimme der Eltern sprechen zu können, soll es zu aktuellen Themen Abstimmungen auf der Homepage der Stadtschulpflegschaft geben. Aktuell geht es dort um die Anschaffung von mobilen Luftfiltergeräten für die Klassenzimmer.
Ein Thema, das auch während der Gründungsversammlung schon die Gemüter bewegte und kontrovers diskutiert wurde. Mehrere Elternvertreter befürworteten die Anschaffung der Geräte und zeigten sich überzeugt, dass spätestens im Herbst die Kinder wieder bei weit geöffneten Fenster im Unterricht frieren müssten. Zudem würden die Geräte auch gegen andere Viren helfen. Andere gaben zu bedenken, dass die Lautstärke der Geräte den Unterricht stören könne und die Anschaffung mit Blick auf die sinkenden Corona-Zahlen und eine steigende Zahl Geimpfter nicht mehr so dringlich sein könnte.
„Die Kinder gehen gerade so gerne zur Schule“
Ein anderes Thema, das die Eltern beschäftigt: die Schulöffnung jetzt auch zu erhalten. „Die Kinder gehen gerade so gerne zur Schule. Dieses Gefühl muss jetzt einfach bleiben“, sagte Heinz Roters. „Noch so ein Jahr ist untragbar.“
Vorgenommen hat sich das neue Gremium den Austausch mit dem Fachdienst Schulen und Sport der Stadt Ibbenbüren, der für den Großteil der Schulen in Ibbenbüren zuständig ist. Der stellvertretende Fachdienstleiter Tristan Lehmann war bei der Gründungsversammlung dabei und signalisierte Gesprächsbereitschaft.
Alle Schulen kennenlernen
Daneben wollen die Elternvertreter die unterschiedlichen Schulen kennenlernen und schlugen Besuche vor Ort sowie den Austausch mit den einzelnen Schulleitern und Schülerräten vor. Künftig wird sich das Gremium voraussichtlich ein Mal im Schulhalbjahr treffen.
Mehr als 3800 Schüler an den weiterführenden Schulen und knapp 2000 Grundschüler gibt es in Ibbenbüren. Ihre Eltern sind in den einzelnen Schulpflegschaften organisiert. Seit Montagabend gibt es aber auch eine stadtweite Elternvertretung: die Stadtschulpflegschaft.
20 Vertreter der Schulpflegschaften der weiterführenden Schulen und der Grundschulen in städtischer Trägerschaft sowie der Roncalli-Schule (Schulträger Bistum Münster) und der Janusz-Korczak-Schule (Schulträger Kreis Steinfurt) waren gekommen, um das neue Gremium auf Initiative von André Dieckmann, Schulpflegschaftsvorsitzender der Bosco-Schule, ins Leben zu rufen.
Nach dem Beschluss der Satzung wählten die Eltern André Dieckmann zum neuen Vorsitzenden für die verbleibenden Wochen dieses Schuljahres. Seine Stellvertreter sind Bianca Brouwer (Gemeinschaftshauptschule) und Heinz Roters (Mauritius-Grundschule). Zum Kassenwart wurde Jürgen Mohr (Kepler-Gymnasium) gewählt. Daniela Kiesow (Goethe-Gymnasium) ist Kassenprüferin.
"Würden gerne von der Politik gehört werden"
Der neue Vorsitzende zeigte sich am Ende der knapp zweistündigen Gründungsversammlung begeistert, dass fast alle Ibbenbürener Schulen vertreten waren. „Wir wollen die Stimme der Eltern sein“, kündigte André Dieckmann an. Er hoffe darauf, dass die Stadtschulpflegschaft auch im Schulausschuss gehört werde und künftig dort Anträge einreichen und so auch etwas erreichen könne. Gerade in der Corona-Zeit hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, Dinge gemeinsam anzugehen, sagte Dieckmann und nannte Beispiele wie die fehlenden Endgeräte und die Digitalisierung. Er betonte aber auch: „Wir wollen mit allen Gremien konstruktiv zusammenarbeiten.“
Um auch mit der Stimme der Eltern sprechen zu können, soll es zu aktuellen Themen Abstimmungen auf der Homepage der Stadtschulpflegschaft geben. Aktuell geht es dort um die Anschaffung von mobilen Luftfiltergeräten für die Klassenzimmer.
Ein Thema, das auch während der Gründungsversammlung schon die Gemüter bewegte und kontrovers diskutiert wurde. Mehrere Elternvertreter befürworteten die Anschaffung der Geräte und zeigten sich überzeugt, dass spätestens im Herbst die Kinder wieder bei weit geöffneten Fenster im Unterricht frieren müssten. Zudem würden die Geräte auch gegen andere Viren helfen. Andere gaben zu bedenken, dass die Lautstärke der Geräte den Unterricht stören könne und die Anschaffung mit Blick auf die sinkenden Corona-Zahlen und eine steigende Zahl Geimpfter nicht mehr so dringlich sein könnte.
„Die Kinder gehen gerade so gerne zur Schule“
Ein anderes Thema, das die Eltern beschäftigt: die Schulöffnung jetzt auch zu erhalten. „Die Kinder gehen gerade so gerne zur Schule. Dieses Gefühl muss jetzt einfach bleiben“, sagte Heinz Roters. „Noch so ein Jahr ist untragbar.“
Vorgenommen hat sich das neue Gremium den Austausch mit dem Fachdienst Schulen und Sport der Stadt Ibbenbüren, der für den Großteil der Schulen in Ibbenbüren zuständig ist. Der stellvertretende Fachdienstleiter Tristan Lehmann war bei der Gründungsversammlung dabei und signalisierte Gesprächsbereitschaft.
Alle Schulen kennenlernen
Daneben wollen die Elternvertreter die unterschiedlichen Schulen kennenlernen und schlugen Besuche vor Ort sowie den Austausch mit den einzelnen Schulleitern und Schülerräten vor. Künftig wird sich das Gremium voraussichtlich ein Mal im Schulhalbjahr treffen.
